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AFF: Crown of Kings – The “Sorcery!” Campaign (Teil 3)

Zuletzt räumte die Gruppe die “Schanker Mine” von Goblins um im Anschluss mit eher magerer Beute das Dörfchen Kristatanti zum umgehen (siehe Bericht zur letzten Runde), um anschließend den Weg weiter in Richtung Khare durch das Tor vor Lia-Ki zu reisen. In den Höhlen auf dem Hügelpass sollten angeblich Riesen hausen. Man erkundete eine der beiden Höhlen, die aber zum Glück verlassen war. So erreichte man am Abend unbeschadet die kleine Ortschaft Dhumpus. Hier quartierte man sich für die Nacht ein und deckte sich am nächsten Tag beim örtlichen Händler mit etwas Proviant und magischen Komponenten ein. Im Anschluss hatte der Händler Keshav sogar noch eine kleine Aufgabe für die “Helden”. Die alte Latrine hinter dem Haus musste zugeschüttet und eine neue ausgehoben werden. Keine all zu “heldenhafte” Arbeit, aber immerhin warteten eine warme Mahlzeit und ein paar Goldstücke auf die Helfer. ;-)

Nach getaner Arbeit reiste die Gruppe weiter in Richtung Nordosten, durch das obere Hügelland. Hier war ein abgeschiedenes Dorf von der “Roten Plage” befallen, doch zum Glück steckte sich niemand aus der Gruppe mit der gefährlichen Krankheit an.

Gegen Abend erreicht die Gruppe die nächste Ortschaft Birritanti. Dort wurde an diesem Abend das “Fest der Jungen” gefeiert. Ein Volksfest, bei dem sich für einen Tag lang sogar die Kinder betrinken und den Erwachsenen Streiche spielen durften. Es wurde daher keine ruhige Nacht in Birritanti. Erst recht nicht, nachdem sich die beiden magiebegabten Charaktere der Gruppe (die beiden Elfen Reogas und Tarnis) mit dem magieabsorbierenden Feenwesen “Jann” einen echten Plagegeist eingetreten hatten. Nur konnt der gerademal daumengroße “Jann” auch nicht für die Situation. War es doch allgemein bekannt, das sich ab und zu ein Magier so einen kleinen Wicht einfachen kann (oder umgekehrt), der dafür sorgt das ein jeder Zauber scheitert.

Mit “Jann” unfreiwillig im Schlepptau, zog die Gruppe am nächsten morgen von Birritanti aus nach Nordwesten. Beim Durchqueren eines kleines Waldstückes wurde die Gruppe von – auf den ersten Blick wie es schien – von Wegelagerern überfallen. Doch die Gruppe der Angreifer wurde angeführt von einer vermumten Gestalten. Viel zu gut ausgerüstet und kampfessicher, stellet sich bald heraus, das hier keine einfachen Räuber sondern scheinbar ein paar Attentäter aus Khare am Werk waren! Fast hätte es Manath den Dieb erwischt, wäre da nicht noch ein rettender Heiltrank gewesen. Im Anschluss konnten fast alle Angreifer, mitsamt ihrem Anführer niedergemacht werden. Leider konnte man dem letzten Überlebenden nicht all zu viele Informationen entlocken. Doch der Verdacht lag nahe, dass es gewisse Kräfte in diesem Land gab, die etwas von der geheimen Mission der Agenten aus Analand wussten.

Aus dem Wald heraus, kam man an einer kleinen Hütte vorbei. Das gute Mütterlein darin, stellte sich jedoch alsbald als eine recht mächtige Zauberhin heraus. Und wäre die Gruppe nicht all zu misstrauisch gewesen, hätte sich hier vielleicht die ein oder andere Unterstützung gewinnen lassen. So wurde die Begegnung allerdings eher kostspielig, mit dem Verlust zweiter magischer Gegenstände, um den Elfen Reogas aus einer magischen Paralyse “freizukaufen”.

Man erreichte schließlich den letzten Ort von Khare – das kleine Dörfchen Torrepani. Auf diese von Halborks bewohnte Siedlung lag ein dunkler Schatten. Orks aus dem Westen hatten die Tochter des Häuptling entführt und in eine nahe Opferhöhle im Westen geworfen. Selbstverständlich war die Gruppe sofort bereit zu helfen (vor allem der Zwergenritter Thorgin), auch wenn sich Tarnis – mittlerweise frustriert über die Anwesenheit von “Jann” – dann doch lieber entschied der Sache nicht nachzugehen und in Torrepani zu bleiben.

Die “Öpferhöhle” stellte sich dann schließlich als ein fallengespicktes Labyrinth und Heimstätte eines Mantikors heraus. Wieder war es Manath der zu Boden ging und nur noch durch den Segen der Göttin Libra zurück ins Leben gerufen werden konnte.

Nachdem der Mantikor nach einem überaus harten Kampf besiegt werden konnte, kehrte die Gruppe mit der Tochter der Häuptlings nach Torrepani zurück. Groß war die anschließende Feier und die Belohnung. Und sogar “Jann” konnte mit Hilfe des Dorfschamanen vertrieben werden.

Die Shamutanti Hügel lagen nun hinter der Gruppe und vor ihnen lag die Stadt Khare. Das nächste Ziel der Reise. Was würde sie dort erwarten?

Fazit: Diesmal sind wir mit deutlich höherem Tempo voran gekommen. Das war wirklich gut, denn auf eine weitere Session in den Shamutanti Hügeln hätte ich auch keine große Lust gehabt. Zugegeben, die Gruppe hat bei dem hohen Tempo die ein oder andere nette bzw. teilweise auch nützlicheLocation ausgelassen. Aber darauf sind eben die Fighting Fantasy Abenteuer/Spielbücher ausgelegt. Man muss sich halt immer für einen Weg entscheiden. Klar kann man auch immer wieder zurückgehen, um auch den anderen Weg einer Abzweigung zu überprüfen. Aber im großen und ganzen soll es eben immer nur in eine Richtung gehen. Die Gruppe hat ihre Sache trotzdem gut gemacht, auch wenn sie sich teilweise ein paar Chancen haben entgehen lassen (z. B. die Hütte von Alianna, die andere Höhle bei den Riesen, Ghaza Moon, etc.).

Die beiden Kämpfe des Spielabends waren überraschend hart. Zuerst die Attentäter im Wald, vor allem aber der Mantikor, waren eine beide jeweils eine echte Gefahr für die Gruppe. Bei dem Mantikor wäre die ganze Sache sogar beinahe in einen TPK ausgeartet. Auf jeden Fall war die Unternehmung ziemlich kostspielig. Manath konnte nur durch seinen Segen der Göttin Libra den Kampf überstehen (quasi eine Art “Schicksalspunkt”) und Reogas musste seine Stamina Potion einsetzen (und ich glaube das war die letzte oder vorletzte Potion der Gruppe).

“Crown of Kings” macht auf alle Fälle noch immer sehr viel Spaß. Es fühlt sich durch und durch wie ein großes gemeinsames “Fighting Fantasy” Spielbuch an, bietet aber meiner Ansicht nach weiterhin noch genug Freiheiten für eigenes Rollenspiel und andere Lösungsansätze und Ideen, abseits der eigentlichen “Pfade”. Das ganze Ding lässt sich bisher einfach sehr locker und unbeschwert “runterspielen” und ist dabei trotzdem ziemlich spannend. Ideal für einen lockeren Sonntag . Ich freue mich schon jetzt auf die nächste Runde. :-)

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