Aktuelle Rollenspielrunden – Stand der Dinge
Und hier mal der Stand der Dinge, was sich seit der Halbjahresbilanz so getan hat:
Dark Heresy – Leider fehlte mir bisher die Zeit, ausführlich über diese Runde zu berichten. Das Ganze ist eine kleine Mini-Kampagne, ausgelegt auf ca. 6 Spielabende. Bisher haben wir 3x gespielt. Einen spannenden Prolog, in dessen Folge alle Charakter einen “Schub” von 5000 XP bekommen haben um sich ein wenig “hochzuleveln”. Die Mini-Kampagne ist darauf ausgelegt, dass die Charaktere bereits seit einiger Zeit im Dienste eines Inquisitors stehen und bereits entsprechend Kampferfahrung haben. Die beiden weiteren Spielabende waren dann der Einstieg in die eigentlichen Kampagne, ein paar Ermittlungen und Kämpfe und schließlich die Reise zum eigentlichen Missionsziel. Ich bin immer wieder überrascht, wie gering doch das Machtniveau der Dark Heresy Charaktere ist. Selbst mit 5000 Bonus-XP hat eine auf Kampffertigkeiten ausgelegte Gruppe noch deutliche Probleme gegen ein paar gut bewaffnete Kultisten mit eher schlechten bis durchschnittlichen Spielwerten. Alles in allem eine sehr spannende Runde mit reichlich Paranoia und genau dem richtigen Grad an tödlichen Bedrohungen. Um den Druck weiter zu erhöhen habe ich mir außerdem eine weitere Kleinigkeit einfallen lassen: Ein Spieler dessen Charakter stirbt, ist aus der Runde raus. Das soll den Druck und die Anspannung bei den Spielern weiter erhöhen. Bisher ist es noch nicht dazu gekommen so das diese Bedrohung an sich noch nichtso ganz real ist. Aber ich kann es mir durchaus als überraschend “ernst” vorstellen, wenn der Charakter eines Spielers stirbt und der Spieler in der darauffolgenden Session dann auch tatsächlich nicht mehr dabei ist und die Gruppe entsprechend kleiner wird. Ich glaube gerade für Dark Heresy und in einem Abenteuer in dem es vor allem im letzten Drittel um Isolation geht, kann das durchaus spannend werden.
RuneQuest II Empires – Bisher sind wir zu keiner weiteren Session gekommen, was primär an mir liegt. Obwohl eigentlich nicht all zu viel Vorbereitung in jedem Spielabend steckt, sind die Spielabende an sich jedoch immer ziemlich fordern. Während die Spieler z. B. “nur” ihr Reich bzw. Imperium verwalten müssen, muss ich als Spielleiter quasi eine ganze Region und dutzende von Reichen mit ihren eigenen Zielen, ihrer eigenen Politik und ihren eigenen Problemen verwalten. Dazu gibt es dann noch den eigentlichen “Hauptplot” den ich vorantreiben will. Alles in allem ein ziemlicher Herkulesakt, der vor allem mit dem ganzen Arbeitsaufwand der zur Zeit meine Selbstständigkeit mit sich bringt, nicht so leicht unter einen Hut zu bekommen ist.
Rogue Trader –Die letzte Sitzung war im April. Leider hat der Spielleiter seitdem keinen weiteren Termin angeboten.
Advanced Fighting Fantasy – Eine echte Überraschung! Nachdem es zu Anfang mit einem Termin irgendwie nicht so richtig klappen wollte, haben wir mittlerweile 2x in recht kurzer Zeit hintereinander gespielt. Zuerst das Einführungsabenteuer “The Well” und im Anschluss der Einstieg in die “Corwn of Kings” Sorcery! Kampagne. Die Runde harmoniert wunderbar miteinander, die Kampagne lässt sich sehr locker und angenehm und ohne viel Vorbereitungszeit “runterspielen” und das Regelwerk deckt trotz seiner Einfachheit erstaunlich viele Situationen ab. Ich bin auch ein großer Fan der “Advanced Fighting Fantasy” typischen “British-Fantasy”. Alles ist ein wenig anders als bei anderen Vertretern des Genres.
Dieser Artikel wurde am 12. August 2012 von doceniax veröffentlicht. Er wurde unter classic fantasy, roleplaying games und wurde getaggt mit classic fantasy, Fighting Fantasy, old school, Rogue Trader, roleplaying games, Rune Quest II abgelegt.
