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Rogue Trader: Lure of the Expanse (Teil 4)

Nach langer Pause geht es auch hier mal wieder weiter. Diesmal stand ein Abstecher zum Planeten Zayth auf dem Plan. Eine Kriegswelt, auf der sich fahrende Städte (!!!) – sogenannte Land Ships gegenseitig die Atomsprengköpfe um die Ohren hauen. Interessant. Nur dumm, dass die gesuchte Eldar (?) Ruine sich genau unter einem Schlachtfeld befand, auf dem sich gerade zwei Land Ships gegenseitig bedrohlich nahe kamen! Die Zeit drängte also so ziemlich! Der Abstieg und die Erforschung der Ruinen war nicht wirklich gefährlich, kostete aber wertvolle Zeit. Am Ende war die Aktion dann leider auch erfolglos, da wir ohne unseren wertvollen Navigator aufgebrochen waren, ohne seine Hilfe aber die nächste Sternenkarte der Eldar (?) nicht entziffern konnten. Gut, jetzt wissen wir das fürs nächste mal.

Im anschließenden eiligen Rückzug ist unsere Crew dann nochmal zwischen die Fronten geraten. Meinem Voidmaster gelang es leider nicht das Shuttle sicher durch den Kugelhagel der beiden “Land Ships” zu manövrieren. Ein ziemlich durchlöchertes Shuttle und eine Notlandung später, waren wir dann wieder zurück auf unserem Kreuzer im Orbit des Planeten Zayth (gut, wenn man mit zwei Shuttles auf den Planeten hinab ist).

Damit die Ausbeute auf dem Planeten jedoch nicht völlig ergebnislos endete, nahm unser Rogue Trader abschließend noch Kontakt mit einer der fahrenden Städte auf. Es wurden Handelsbeziehungen mit den “Älteren Taktikern” aufgebaut und die Chancen stehe gut, dass wir demnächst über die Baupläne für automatische Lademechanismen für unsere Bordgeschütze verfügen. Na immerhin etwas.

Nachdem wir Zayth hinter uns gelassen hatten, machten wir uns auf dem Weg nach Vaporius, die am nächsten gelegene zweie Welt auf unserer Suche nach Hinweisen zur “Dread Pearl”. Dank unserem Navigator erledigten wir die Reise in Rekordzeit. Im Moment (und dank dem Warp) sind wir bei Vaporius angekommen, noch bevor wir eigentlich von Zayth abgeflogen sind. Ein Hoch auf die Möglichkeiten der Weltraumreisen! ;-)

Manöverkritik: Obwohl mir der Planet Zayth ganz gut gefallen hat, gab es zwei bis drei Punkte an dem Abend, die mich etwas gestört habe. Zum einen wäre da das Gefühl, als ob die Ereignisse auf dem Planeten ziemlich “geskriptet” sind. Egal ob und wann man dort ankommt um die Ruine zu erforschen, es ist wohl einfach von dem Abenteuer so geplant das man nur wenig Zeit hat diese zu untersuchen, weil eben just in diesem Moment sich zwei “Land Ships” das Gebiet als Schlachtfeld ausgesucht haben. Scheinbar gibt es da keine alternative Lösung bzw. Situation.

Zweitens: Ohne Navigator kommt man einfach nicht weiter. Allerdings ist dieser Charakter für das Schiff derart wichtig, dass man ihn eigentlich nicht so ohne weiteres auf eine Kriegswelt mit runternimmt um irgendwelche Ruinen im Sand zu entziffern. Übernimmt also ein Spieler diese Rolle (wie bei uns) muss dieser eigentlich (aufgrund seiner Wichtigkeit) entgegen aller Vernunft handeln. Denn sind wir mal ehrlich … ohne Navigator ist man im 40K Universum einfach mal komplett aufgeschmissen, da man so keine sicheren Warp-Reisen mehr machen kann.

Eine Alternative wäre also, denn Navigator als NPC mitzunehmen. Aber irgendwie ist es doch auch immer ein wenig doof, die wirklich “wichtigen” Schlüsselinformationen letztendlich über einen NPC und nicht von den Spielern selbst herausfinden zu lassen.

Drittens: Zum einen hat man das Gefühl, dass es in dem Abenteuer um eine Schatzsuche … also auch im eine Art Wettrennen gegen die anderen Rogue Trader geht. Zum anderen bietet das Abenteuer aber auch sehr viele Ansätze, dass die Spieler ihr eigenes Ding machen können. So z. B. auf Zayth die Verhandlungen mit den “Land Ships” über neue Technologien zu führen. Leider beißt sich das ein wenig mit der Rahmenhandlung des Abenteuers. Denn irgendwie fühlt man sich doch immer ein wenig “gehetzt”. Man will sich nicht unbedingt die Zeit für eigene Nebenhandlungen nehmen, da man nie weiss, wie weit die anderen Rogue Trader bereits auf ihrer Suche vorgedrungen sind. Hier muss der Spielleiter wohl einfach in der nächsten Sitzung ein wenig kommunizieren, dass wir durchaus auch die Zeit haben zwischendurch mal etwas anderes zu machen und nicht ständig wie die getriebenen Jagdhunde dem Hauptziel nachjagen.

Vielleicht merkt man hier auch gut, wo eben das “Problem” bei Rogue Trader liegt. Viele “klassische” Abenteuer sind einfach nur begrenzt möglich, weil von Seiten der Spielercharaktere der Fokus eigentlich auf viel größeren Dingen liegt (immerhin fliegt man hier quasi mit einer eigenen Kleinstadt durchs All!). Man hat immense Ressourcen in der Hinterhand und als Führungscrew sollte man sich eigentlich um wichtigere Dinge kümmern, als sich in irgendwelchen Höhlen abzuseilen (aber bei Star Trek haben sich ja auch immer die Führungsoffiziere auf jeden Planeten gebeamt^^).

Naja, so ist das halt. Mal sehen was die übrigen Planeten so bieten.

Eine Antwort

  1. Jan

    Coole Homepage!!!
    Gefällt mir sehr gut.
    Gut gemacht und auch viele Interessante Informationen.
    Ich Interessiere mich schon seit Jahren für Rollenspiele, speziell für Rune-Quest 2.
    Habe 3 Jahre Lange Rune-Quest gespielt.
    Die Welt des Mittelalters, Die dazugehörige Fantasy… Es macht viel Spaß.
    Leider ist unsere “spiel” Gruppe auseinander gegangen, sodass ich nicht mehr spiele.

    Lg J.a

    23. Mai 2012 um 16:44

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